Was in einer Wallbox steckt, unterscheidet sich je nach Ausstattungsvariante, Hersteller und Modell der Wallbox.
Jede Wallbox besitzt ein Lade-Kabel oder eine Lade-Steckdose passend zu Ihrem E-Fahrzeug.
In einer Wallbox ist ein Lastrelais verbaut, um die Ladespannung erst nach dem Anschluss des E-Fahrzeugs auf den Ladeanschluss zu schalten. Um den Anschluss des E-Fahrzeugs zu registrieren besitzen Wallboxen Elektroniken, die über das Ladekabel mit dem Fahrzeug kommunizieren und das angeschlossene Fahrzeug erkennen. Viele Wallboxen besitzen zusätzlich eine DC-Fehlerstromerkennung. Diese erkennt gefährliche Gleichspannungs-Fehlerströme, die bei dem Ladevorgang von E-Fahrzeugen auftreten können. Ein FI-Schutzschalter, der in Ihrer Unterverteilung bereits vorhanden sein sollte (Vorschrift für alle Steckdosenstromkreise seit 2009), kann diese Fehlerströme nicht erkennen.
Nicht zwingend erforderlich, aber durchaus nützliche Funktionen von Wallboxen sind:
- Karten- oder Chip-Leseeinrichtungen zur Aktivierung des Ladevorgangs.
- Stromzähler, auch speziell für die Abrechnung mit dem Arbeitgeber.
- Kommunikationsgateways, WLAN, LAN oder Mobilfunk zur Kommunikation mit Ihrem Smartphone oder PC.