6 Fragen und Antworten zu Wallboxen.

Hier möchten wir versuchen Ihre Fragen zu Wallboxen zu beantworten. Deshalb haben wir hier die 6 häufigsten Fragen und Antworten zu Wallboxen für Sie zusammengestellt. Falls Sie noch weitere Fragen haben kontaktieren Sie uns einfach telefonisch, wir werden Ihre offenen Fragen gerne beantworten.

Als Wallbox bezeichnet man eine Ladestation für Elektro-Fahrzeuge, die bei Ihnen zu Hause oder auch im öffentlichen Bereich an Hauswänden oder Standsäulen montiert wird.

Nein Sie benötigen nicht zwingend eine Wallbox für Ihr E-Fahrzeug.
Sie können Ihr E-Fahrzeug auch mit einem Ladegerät für die haushaltsübliche 230V Schuko Steckdose laden. Solche Ladegeräte liegen den E-Fahrzeugen meist beim Kauf bei oder sind als Sonderzubehör bei Ihrem Autohaus zu bekommen.

Aber mit einer Wallbox wird Ihr E-Fahzeug deutlich schneller geladen als mit einem Ladegerät für die normale Haushaltssteckdose.

Zusätzlich sollte man wissen das Haushaltsteckdosen nicht für die Dauerbelastung der Ladegeräte ausgelegt sind. Je nach Alter und Zustand der Elektroinstallation kann diese unter Umständen auch Probleme beim Laden bereiten.

Das lässt sich leider nicht pauschal beantworten.

Eine 11 KW oder 22 KW Wallbox benötigt einen Starkstromanschluss, der zu vergleichen ist mit einem aktuellem E-Herd Anschluss. Die Zuleitung und Absicherung der Wallbox muss unbedingt separat ausgeführt werden und darf nicht von anderen Verbrauchen abgegriffen oder zusammen gelegt werden. Hierzu ist es nötig, eine separate Leitung von der Elektro-Unterverteilung zu der Ladestation zu verlegen. Wie hoch der Aufwand ist eine solche Zuleitung zu verlegen, muss im Einzelfall geprüft werden.

Hier ein kleines Rechenbeispiel:

Wir vergleich im folgenden ein 230V Ladegerät mit 2,3KW Ladeleistung und eine Wallbox mit 11KW Ladeleistung.
Das Fahrzeug unseres Rechenbeispiels besitzt einen Akku mit 38KWh Leistung.

38KWh / 2,3KW = 16,52 Std.
gegen
38KWh / 11KW = 3,45 Std.

Ergebnis:
Das Laden mit einer Wallbox ist fast 5 mal schneller als mit einem 230V Ladegerät.

Was in einer Wallbox steckt, unterscheidet sich je nach Ausstattungsvariante, Hersteller und Modell der Wallbox.

Jede Wallbox besitzt ein Lade-Kabel oder eine Lade-Steckdose passend zu Ihrem E-Fahrzeug.

In einer Wallbox ist ein Lastrelais verbaut, um die Ladespannung erst nach dem Anschluss des E-Fahrzeugs auf den Ladeanschluss zu schalten. Um den Anschluss des E-Fahrzeugs zu registrieren besitzen Wallboxen Elektroniken, die über das Ladekabel mit dem Fahrzeug kommunizieren und das angeschlossene Fahrzeug erkennen. Viele Wallboxen besitzen zusätzlich eine DC-Fehlerstromerkennung. Diese erkennt gefährliche Gleichspannungs-Fehlerströme, die bei dem Ladevorgang von E-Fahrzeugen auftreten können. Ein FI-Schutzschalter, der in Ihrer Unterverteilung bereits vorhanden sein sollte (Vorschrift für alle Steckdosenstromkreise seit 2009), kann diese Fehlerströme nicht erkennen.

Nicht zwingend erforderlich, aber durchaus nützliche Funktionen von Wallboxen sind:
- Karten- oder Chip-Leseeinrichtungen zur Aktivierung des Ladevorgangs.
- Stromzähler, auch speziell für die Abrechnung mit dem Arbeitgeber.
- Kommunikationsgateways, WLAN, LAN oder Mobilfunk zur Kommunikation mit Ihrem Smartphone oder PC.

Der Preis für eine Wallbox ist abhängig von der Ausstattungsvariante. Die Preisspanne liegt jedoch zwischen 500 und 2000 Euro.

Die Kosten für den Anschluss und die Montage einer Wallbox können bei weiteren 1000 bis 1500 Euro liegen.